Mrz 222016
 

charlie0111 / Pixabay

In der Studie Every Step You Fake. A Comparative Analysis of Fitness Tracker Privacy and Security wurden sieben Fitness Tracker auf Sicherheitsmängel überprüft. Das einzige Gerät, welches alle Kriterien erfüllt ist die Apple Watch.

Das Blog Netzpolitik.org schreibt:

Technisch prüften die Forscher, ob die Fitness-Daten verschlüsselt hochgeladen werden, wie anfällig sie während der Übertragung für Manipulationen sind und ob Bluetooth LE Privacy implementiert ist – diese Funktion wechselt die spezifische MAC Adresse eines Geräts regelmäßig, um eine andauernde Überwachung zu erschweren.

Außer dem Tracker von Garmin übertragen alle Fitnessarmbänder ihre Daten verschlüsselt. Bei Garmin und Whithings fanden sich zudem Sicherheitslücken, die es Dritten erlauben, Nutzer-Daten einzusehen, zu erstellen und zu löschen. Bei Jawbone and Withings ist es Nutzer_innen möglich, eigene, falsche Datensätze hochzuladen – dies stelle die Glaubwürdigkeit von Fitness-Tracker-Daten etwa für Gerichtsprozesse oder Versicherungsprogramme infrage, so die Wissenschaftler. Da nur die Apple Watch Bluetooth LE Privacy nutzt, senden die sieben anderen Tracker permanent eindeutige Zuordnungsmerkmale, durch die unter Umständen etwa die Position ihrer Träger_innen überwacht werden kann.

Klaus Löfflad

Ich bin Gründer und Geschäftsführer der train4media Unternehmergesellschaft und biete Know-How, um Alltagsaufgaben in Prozesse zu verwandeln. So werden sie schneller und mit Spaß erledigt.

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